1789

Eröffnung Druckerei an der Neugasse durch Johannes Zollikofer

1839

Buchdrucker Friedrich Egli und Schriftsetzer Johann Schlumpf bringen das «Tagblatt der Stadt St. Gallen» als Anzeigenblatt mit Textbeigaben heraus. Die Zeitung erscheint täglich.

Das «St. Gallische Wochenblatt», herausgegeben von Buchdrucker Zollikofer, erscheint erstmals.

1841

Das «Tagblatt der Stadt St. Gallen» kommt durch die Partnerschaft mit Buchhändler Carl Peter Scheitlin zur Zollikofer’schen Druckerei und wird mit dem «St. Gallischen Wochenblatt» zusammengelegt.

1853

Dem «Tagblatt» werden wöchentlich einmal die «St. Galler Blätter» beigelegt.

1885

Das «Tagblatt» erscheint zweimal täglich.

1890

Das «Tagblatt» wird nicht mehr auf einzelnen Bogen, sondern auf der ersten Rotationsmaschine, die es in der Ostschweiz gibt, ab Zeitungsrollen gedruckt.

1899

Die Druckerei steigt in den Farbdruck ein. Die Zeitung bleibt nach wie vor schwarz-weiss.

1917

Die «St. Galler Blätter» als wöchentliche Beilage des «Tagblatts» erscheinen nicht mehr.

1934

Die zweite Rotationsmaschine löst die erste aus dem Jahr 1890 ab.

1939

Das «Tagblatt» beschäftigt in seinem hundertsten Jahr des Erscheinens vier hauptamtliche Redaktoren und viele Mitarbeiter.

1940

Die Anzeigenakquisition wird teilweise an die Publicitas verpachtet.

1943

Die Anzeigenakquisition wird vollumfänglich an die Publicitas verpachtet.

1948

Wechsel der Schrift von Fraktur auf Antique (Times-Schrift)

1951

Das «Tagblatt» erscheint immer noch zweimal täglich. Es ist jeweils um acht und vierzehn Uhr im Briefkasten. Die Auflage beträgt 20’000 Exemplare.

1957

Auf der Frontseite des «Tagblatts» werden Schlagzeilen und Bilder eingeführt.

1967

Umzug an die Fürstenlandstrasse 122

Die dritte Rotationsmaschine wird in Betrieb genommen. Mit ihr können gleichzeitig 48 Seiten gedruckt werden.

Das «Ostschweizer Tagblatt» wird von der Druckerei Löpfe-Benz in Rorschach übernommen. Die Auflage des Tagblatts beträgt 30’000 Exemplare.

1969

Es werden die Regionalausgaben für das Fürstenland, das Toggenburg und das Appenzellerland ins Leben gerufen.

Das Tagblatt erscheint nur noch einmal pro Tag und wird neu in der Nacht gedruckt.

1973

Der «Amriswiler Anzeiger» wird als Pachtblatt vom Verlag Max Grob übernommen.

1975

Das Tagblatt gibt ein «Oberländer Tagblatt» heraus, das später in eine rheintalisch-werdenbergische Ausgabe umgewandelt wird.

1978

Das Tagblatt verabschiedet sich vom Bleisatz und wird erstmals im computergesteuerten Fotosatz hergestellt.

1984

Das Lokalradio «radio aktuell», an dem das Tagblatt massgeblich beteiligt ist, nimmt seinen Sendebetrieb auf.

1985

Die Zollikofer AG beteiligt sich am Arboner Druck- und Verlagsunternehmen A. Hug & Co. AG, das die «Schweizerische Bodenseezeitung» und den «Anzeiger» herausgibt. Dank dieser Beteiligung steigt die Auflage der Zeitung auf rund 70’000 Exemplare.

1986

Einstieg in die elektronische Bildbearbeitung

1987

Die vierte Rotationsmaschine in der Geschichte der Zollikofer’schen Druckerei wird in Betrieb genommen. Auf ihr können Zeitungen mit bis zu 80 Seiten Umfang gedruckt werden.

Die beglaubigte Auflage des Tagblatts liegt bei 69’914 Exemplaren.

1989

Das Tagblatt mit seinen Kopfblättern hat Redaktionen in Arbon, Romanshorn, Amriswil, Bischofszell («Schweizerische Bodenseezeitung»), Rorschach («Ostschweizer Tagblatt»), St. Gallen («St. Galler Tagblatt»), Altstätten («Rheintal-Werdenberg»), Wil, Gossau («Fürstenland-Toggenburg») und Teufen («Appenzeller Tagblatt»).

1990

Die AG für die Neue Zürcher Zeitung beteiligt sich an der Zollikofer AG als Mehrheitsaktionärin.

1997

Das «St. Galler Tagblatt» ist erstmals auch auf dem Internet zu lesen, allerdings noch ohne Bilder.

1998

Mit «Wiler Zeitung/Volksfreund», «Der Rheintaler», «Appenzeller Zeitung» und «Der Toggenburger» werden Kooperationsverträge unterzeichnet. Diese Blätter übernehmen in der Folge den Mantelteil des «St. Galler Tagblatts», bleiben im Lokal- und Regionalteil aber weiterhin eigenständige Publikationen. Im Gegenzug schliesst das Tagblatt seine eigenen Redaktionen in Altstätten, Teufen, Wattwil und Wil. Die Zollikofer AG kauft die Verlagsrechte der Zeitung «Die Ostschweiz».

Die Zeitungen werden im neuen «Computer to plate»-Verfahren hergestellt. Es erfolgt der Einstieg in den Digitaldruck.

1999

Die Zollikofer AG wird in die St. Galler Tagblatt AG und in die Zollikofer AG aufgegliedert. Die St. Galler Tagblatt AG übernimmt den Bereich Zeitungen und Eigenverlage, die Zollikofer AG den Geschäftsdruck.

Mit dem Sender «Tele Ostschweiz» – heute «TVO» – steigt das Tagblatt ins regionale Fernsehgeschäft ein.

2002

Die fünfte Zeitungsrotationsmaschine in der Firmengeschichte wird im neu gebauten Druckzentrum zusammen mit einer neuen Speditionsanlage in Winkeln in Betrieb genommen.

2003

Adrian Rüesch wird zum Verwaltungsratspräsidenten der Tagblatt Medien gewählt

2004

Das «Tagblatt» lanciert eine Fernausgabe. Damit erhalten Abonnenten in abgelegenen Gebieten eine Ausgabe mit einem aktuellen Mantelteil und dem Regionalteil vom Vortag.

2006

Die St. Galler Tagblatt AG übernimmt die grösste Ostschweizer Stellen-Plattform im Internet ostjob.ch.

2008

Das Tagblatt führt eine Online-Redaktion ein und überarbeitet den Internet-Auftritt vollständig.

An der Fürstenlandstrasse wird ein neuer Newsroom für die Redaktion geschaffen.

«radio aktuell» und «Radi Ri» fusionieren zum neuen Sender «Radio FM1».

Der Schlager- und Oldie-Radiosender «FM1 Melody» wird ins Leben gerufen.

2010

Die NZZ-Mediengruppe übernimmt die «Thurgauer Zeitung» von der Tamedia AG und integriert sie in den Tagblatt-Verbund.

2011

Die «Thurgauer Zeitung» erscheint erstmals im neuen Layout. Sie wird auf dem Satz- und Produktionssystems des Tagblatts hergestellt und auf der Zeitungsrotation in St. Gallen-Winkeln gedruckt.

2013

Der «Werdenberger & Obertoggenburger» arbeitet neu im Inseratebereich und in der Redaktion mit dem «St. Galler Tagblatt» zusammen.

Erstmals erscheint die «Ostschweiz am Sonntag» als siebte Ausgabe des «St. Galler Tagblatts».

Die Liegenschaft der St. Galler Tagblatt AG an der Fürstenlandstrasse 122 in St. Gallen wird veräussert. Die Tagblatt Medien bleiben als Mieter in der Liegenschaft.

2014

Die Verlagsrechte des langjährigen Kooperationspartners «Wiler Zeitung» sowie die Lokalzeitung «Alttoggenburger» werden von den Tagblatt Medien übernommen. Mit dem «Liechtensteiner Vaterland» wird eine Zusammenarbeit im redaktionellen Teil und der Werbung vereinbart.

Das Tennismagazin «Smash» wird an die IMS Sport AG verkauft.

Das Tagblatt wird einem Relaunch unterzogen, der Mantelteil wird von vier auf zwei Zeitungsbünde zusammengefasst.

Die NZZ-Mediengruppe vereint ihre Regionalmedien unter dem Dach der FPH Freien Presse Holding AG zu einem Geschäftsbereich unter der Führung von Jürg Weber, bisheriger Leiter Medien Zentralschweiz.

2015

Die Fachverlage der St. Galler Tagblatt AG und der Multicolor Print AG werden zur NZZ Fachmedien AG zusammengeführt.

Die Appenzeller Medienhaus AG verkauft die Sparte Druckerei an die Druckerei Appenzeller Volksfreund. Der Bereich Appenzeller und Toggenburger Buch- und Kalenderverlag wird mittels Management-Buy-out an Marcel Steiner (ehemaliger Geschäftsführer Appenzeller Medienhaus) übergeben.

Die St. Galler Tagblatt AG wird in die Tagblatt Medien Holding AG umfirmiert. Das operative Geschäft wird unverändert in der St. Galler Tagblatt AG weitergeführt (ehemals Appenzeller Medienhaus AG).

Die NZZ-Mediengruppe differenziert die Zuständigkeiten innerhalb des Geschäftsbereichs Regionalmedien. Jürg Weber verantwortet als Vorsitzender der Geschäftsleitung die Bezahlmedien. Caroline Thoma leitet die Reichweitenmedien, und Daniel Ettlinger übernimmt den Bereich Druck und Verlagsservices.

FM1Today, das neue Nachrichtenportal für die Ostschweiz, geht online.

2016

Pascal Hollenstein wird Leiter Publizistik der Regionalmedien.

Urs Schweizer tritt aus dem Verwaltungsrat der Tagblatt Medien zurück. Seine Position übernimmt Jürg Weber, Leiter Regionalmedien der NZZ-Mediengruppe.

Stefan Schmid wird neuer Chefredaktor des «St. Galler Tagblatts».

Erstmals erscheinen alle Regionalzeitungen der NZZ-Mediengruppe in einheitlichem Layout. Gleichzeitig lancieren die Regionaltitel eine neue gemeinsame Werbekampagne.

Verlagsservices und Druckaktivitäten der NZZ-Mediengruppe werden im Geschäftsbereich Regionalmedien angesiedelt. Die sechs Produktionsbetriebe Multicolor Print, Multidigital, bmedien, beagdruck, TAGBLATT Print und LZ Print werden unter der Marke NZZ Media Services zusammengeführt.

2017

Das «St. Galler Tagblatt» und die «Luzerner Zeitung» sowie ihre Partnerzeitungen stellen auf eine Zweibund-Architektur um. Mit dem neuen Konzept vereinfachen sie den Druckprozess und bündeln die redaktionelle Berichterstattung.

Die «Ostschweiz am Sonntag» erscheint nur noch digital.

Die grösste Gratiswochenzeitung der Ostschweiz «A» erscheint erstmals. Die bisherigen Gratiszeitungen «Anzeiger», «GOZ» und «HeZ» werden Teil von «A».

AZ Medien und die NZZ-Regionalmedien führen ihr regionales Mediengeschäft in einem Joint Venture zusammen.

2018

Das geplante Joint Venture zwischen AZ Medien und den NZZ-Regionalmedien heisst CH Media.

Die WEKO bewilligt das Joint Venture zwischen AZ Medien und NZZ-Regionalmedien.